Pulsuhren als Sport- und Statussymbol

Von root | Juni 14, 2012 um 15:20 | Keine Kommentare | Lifestyle | Tags: , ,

In den Vereinigten Staaten ist auf Visitenkarten manchmal ein Zusatz zu finden, der bei uns undenkbar wäre: Marathon-Finisher in 03:34:47 oder Ironman Personal Best 10:21:45 ist da zu lesen. Was bei uns unter Freizeitaktivität fällt, übertragen die Amerikaner ins Berufsleben. Frei nach dem Motto „Wer seine Ausdauer im sportlichen Wettkampf unter Beweis stellt, ist auch im Geschäft ein harter Knochen“.

Passend dazu sind Pulsuhren zu Anzug und Krawatte getragen kein Stilbruch, zumal die High-end-Modelle mit Höhenmesser, GPS-Streckenaufzeichnung und Wasserdichtigkeit mit einigen hundert Euro zu Buche schlagen. Diese Geräte sind kleine Trainingscenter, die alle möglichen Parameter aufzeichnen, die später am Computer ausgewertet werden können. Ach ja: Die Herzfrequenz wird hier quasi nebenbei auch noch gemessen.

Aber auch die preisgünstigeren Modelle tragen als Accessoire zu einem sportlichen Look bei und bilden mit Sneakers und Kapuzenshirt das Triumvirat, das für jung und dynamisch steht. Hat eine Pulsuhr auf Testsieger.de im Test gut abgeschnitten, taugt sie auch im Training etwas. Eine korrekte und zuverlässige Herzfrequenzmessung ist mit Abstand die wichtigste Funktion eines Pulsmessers, aber auch ein gut ablesbares Display mit Beleuchtung für Läufe bei Dunkelheit ist unabdingbar, wenn man wirklich Freude an der Uhr haben möchte. Diese grundlegenden Aufgaben erfüllen bereits viele Modelle unter 50 Euro sehr gut.

Unbedingt ausprobieren sollte man den Pulsgurt, denn hier gibt es in der Passform und im Tragekomfort riesige Unterschiede. Gerade Frauen passt nicht jedes Modell und dauernd rutschende Gurte, die eine Herzfrequenzmessung unmöglich machen, vermiesen den Spaß nachhaltig.

Besonders angesagt sind Accessoires und Apps, die das iPhone oder andere Smartphones sowie den iPod zu Herzfrequenzmessern umfunktionieren. Neben einem Brustgurt benötigt man lediglich eine Empfangseinheit, die an das Smartphone angedockt wird und die Software: Schon kann’s losgehen. Nike bietet darüber hinaus ein System an, bei dem der Sensor in den Laufschuh eingelegt wird und die Laufdaten an den iPod sendet.

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