Beruf und Familie? So ist es machbar!
Ein Kind zu bekommen ist wahrscheinlich das aufregendste Erlebnis einer jeden Frau. Und auch wenn man jede Sekunde mit seinem kleinen Schatz verbringen will, machen sich viele Frauen bereits während der Schwangerschaft Gedanken über die Vereinbarkeit von Job und Familie. Nur wenige können sich vorstellen, ihr Dasein als Vollzeithausfrau und Mutter zu fristen. Wenn auch Sie dazugehören, sollten Sie sich bereits im Vorfeld mit folgenden Fragen auseinander setzen und Ihre Überlegungen natürlich auch mit Ihrem Partner besprechen:
- Wollen Sie in Elternzeit gehen oder nach dem Mutterschutz direkt zurück in den Beruf starten?
- Kann sich Ihr Partner vorstellen, in Elternzeit zu gehen?
- Wollen Sie bereits während der Elternzeit berufstätig sein?
- Welche Betreuungsmodelle können Sie sich für Ihr Kind vorstellen?
Immer mehr Mütter entscheiden sich für eine einjährige Elternzeit und fangen danach wieder an zu arbeiten. Dabei sind Teilzeitjobs eine gute Möglichkeit, um die ganze Familie langsam an die erneute Berufstätigkeit zu gewöhnen. Außerdem ist die Trennung von Mutter und Kind etwas erträglicher, da Sie als Mutter immer noch genügend Zeit für Ihr Kind haben und es nicht einen kompletten Tag in einer Kindereinrichtung unterbringen müssen.
Aber auch immer mehr Väter können sich vorstellen, einen Teil der bis zu dreijährigen Elternzeit zu übernehmen. Dabei bieten sich flexible Arbeitszeitmodelle oder auch Home-Office-Plätze an.
Wer bereits während der Elternzeit arbeiten möchte, kann bis zu 30 Wochenstunden Teilzeit erwerbstätig sein. Damit besteht auch während der Elternzeit die Möglichkeit das Familieneinkommen in einem gewissen Umfang zu sichern, was heutzutage vielen Familien sehr wichtig ist. Eine stundenweise Unterbringung in einer Tagespflegestätte oder bei einer Tagesmutter ist für viele Familien die beste Möglichkeit, um einen freien Kopf für den Beruf zu haben und trotzdem das Kind in guten Händen zu wissen.

