Inspiriert von der Quallenform der sogenannten “Portugiesischen Galeere” oder Physalia physalis (dt: Wasserblase) entstand dieses “Physalia” genannte Konzept für einen autarken Wassergarten, der nebenbei die Gewässer von Flüssen reinigen kann.
Das Quallenförmige Schiff verbindet Natur- und Biotechnologie um erneuerbare Energien für den Eigenbetrieb einsetzbar zu machen.
Das Reinigungsvehikel besteht aus einer luftgefüllten Doppelmembran mit glatten Photozellen auf dem Dach, soiwe zwei Unterwasserturbinen um die Flussströmung in Hydroelektrizität umzuwandeln.
Die Aluminiumstahloberfläche ist mit TIO2 beschichtet, das auf ultraviolette Strahlen reagiert und die Emissionsstoffe von üblichen Booten und Industrie klären kann. Das Flußwasser wird auf organische Weise von einem hydraulischen Netzwerk in der Hülle des Wanderfilters gereinigt.
Darüberhinaus ist er groß genug, dass er Platz bietet für mehrere begehbare Gärten, die den Elementen Wasser,Feuer,Luft und Erde gewidmet sind.
Dort kann man sich zur Entspannung aufhalten oder Pflanzen unter den speziellen Bedingungen des amphibischen Umfelds erforschen.
Das sinnvolle Konzept haben die Architekten des Vincent Callebaut Teams (mit Sitzen in Frankreich und Belgien) entwickelt – dem man nur wünschen kann, dass in Zukunft einen realen Einsatz auf Rhein und Donau, Seine und Wolge findet.
{Quelle: design.fr}
Michael Karl (vor 1 Jahr)
Interessantes Konzept. Ich denke allerdings, dass diese nie in Wirklichkeit umgesetzt werden – zu hoch dürften Bau- und ggf. auch Betriebskosten sein.